HOBAS Jacking Pipes provide Sierra Gorda Mine in the Atacama Desert with Process Water

ID de Proyecto: [017258]
País: Chile
Ciudad: Sierra Gorda
Año: 2013 - 2014
Aplicación:
Otras Tuberías
Instalación: Jacking
Largo Total [m]: 203
Diámetro Nominal DN [mm]: 1100
Diámetro Exterior [mm]: 1099
Presión Nominal PN [bar]: 1
Rigidez Nominal SN [N/m²]: 100000
Palabras Claves: Industria Minera

HOBAS Jacking Pipes Premiere in Chile

Within less than three weeks, 203 meters of HOBAS Pipe were jacked in the Antofagasta region in Chile. The line will convey seawater to the Sierra Gorda Mine for copper and molybdenum extraction.

 

Chile is one of the world’s leading regions regarding the exploitation of natural resources. Copper mining is particularly important. In the north of the country, in the middle of the Atacama Desert, lies the little town Sierra Gorda. Here is the mine which is still under construction and operated by the Polish company KGHM and Sumitomo from Japan. Once all construction works have been completed, primarily copper and molybdenum shall be extracted by flotation. This process asks for the supply of 1.5 m³/sec of seawater. A 142-km-long pipeline shall first bring it to the thermic power plant owned by Suez Energy where it is used as cooling water. The water is subsequently pumped to the mine, 1626 meters away from the plant. A part of the line traverses the plant in 8 meters depth.

 

Open trench installation was not possible beneath the plant. Pressed for time, the client sought for a quick and safe solution for this section. Trenchless jacking installation presented itself as the rescue at hand. The decision makers based their choice mainly on the following requirements:

  • The pipe material should be resistant to sea water, have a long service life, and be suitable for jacking.
  • The space at the construction site is limited, so that only one starting and reception were feasible.
  • Microtunneling through sandy desert soil with an AVN 800 jacking machine.
  • Longtime, extensive experience in pipe jacking was a must.
  • Delays should be kept to a minimum and no obstacles were expected in 8 meters depth. 

 

At the end of August 2013, HOBAS was commissioned together with their local partner Buildtek. HOBAS delivered a total of 203 m of jacking pipes De 1099, SN 100000, PN 1. With a wall thickness of 51 mm the jacking pipes were designed for a maximum jacking load of 3,348 kN – perfectly suitable for the installation beneath the power plant. The installation per se was conducted by the French company Bessac/Soletanche Bachy Chile.

 

Apart from pipes, HOBAS also delivered 86°-bends, couplings, and reducers to connect the pipeline to the system. The construction works were completed within 3 weeks only and to the complete satisfaction of all parties involved. The client very much appreciated the professional project handling and the timely deliveries and was more than happy with the HOBAS Products and their fast and simple installation. Thanks to the perfect cooperation of Soletanche Bachy/Bessac, HOBAS, and Buildtek nothing stands in the way of starting up the mine very soon. 


HOBAS Vortriebsrohre versorgen die Mine Sierra Gorda in der Atacamawüste mit Prozesswasser

In der Region Antofagasta in Chile wurden in weniger als drei Wochen 203 m HOBAS Rohre vorgetrieben, die für die Gewinnung von Kupfer und Molybdän Meerwasser zur Mine Sierra Gorda leiten sollen.

 

Chile ist eine der wichtigsten Regionen der Welt, wenn es um den Abbau von Bodenschätzen geht. Große Bedeutung hat vor allem der Kupferbergbau. Im Norden des Landes, mitten in der Atacamawüste, liegt das kleine Städtchen Sierra Gorda. Dort befindet sich die gleichnamige, noch in Bau befindliche, Mine, die vom polnischen Unternehmen KGHM und Sumitomo aus Japan betrieben wird. Nach Fertigstellung der Mine sollen dort vorwiegend Kupfer und Molybdän durch Flotation gewonnen werden. Dieser Prozess erfordert eine Versorgung mit Meerwasser von 1,5 m³/sek. Dieses wird durch eine 142 km lange Rohrleitung von der chilenischen Hafenstadt Mejillones zunächst zum thermischen Kraftwerk von Suez Energy geleitet. Dort wird es als Kühlwasser genutzt und anschließend zu der auf 1626 Metern gelegenen Mine gepumpt. Ein Teil dieser Leitung verläuft in einer Tiefe von 8 m unter dem thermischen Kraftwerk hindurch.  

 

Da eine offene Verlegung unter dem Kraftwerk nicht möglich war, suchte der Bauherr unter großem Zeitdruck für die Verlegung dieses Teilstückes nach einer schnellen und sicheren Lösung. Grabenlose Verlegung mit Vortrieb war die Rettung. Auf die folgenden Charakteristika legte der Entscheidungsträger besonders großen Wert:

  • Das Rohrmaterial sollte resistent gegen Meerwasser sein, eine lange Lebensdauer aufweisen und durch Vortrieb verlegt werden können.
  • Der Platzbedarf auf der Baustelle ist begrenzt, nur ein Start- und Zielschacht war möglich.
  • Vortrieb in sandigem Wüstenboden mit einer Vortriebsmaschine AVN 800.
  • Langjährige und umfangreiche Erfahrung im Rohrvortrieb war ein Muss.
  • Verzögerungen sollten so gering wie möglich gehalten werden; in 8 Metern Tiefe waren keine Hindernisse zu erwarten. 

 

Ende August 2013 erhielt HOBAS gemeinsam mit dem lokalen Partner Buildtek den Auftrag. HOBAS lieferte insgesamt 203 m Vortriebsrohre De 1099, SN 100000, PN 1. Die Vortriebsrohre mit einer Wandstärke von nur 51 mm sind auf eine maximale Presskraft von 3.348 kN ausgelegt und somit perfekt für die Verlegung unter dem Kraftwerk geeignet. Die Vortriebsarbeiten wurden vom französischen Unternehmen Bessac/Soletanche Bachy Chile durchgeführt.

 

Neben Rohren lieferte HOBAS auch Bögen mit 86°, Kupplungen und Reduktionen, um die Leitung an das System anzuschließen. Die Arbeiten wurden innerhalb von nur 3 Wochen zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen. Der Bauherr schätzte die professionelle Projektabwicklung und die pünktliche Lieferung sehr und war überaus zufrieden mit den HOBAS Rohren und deren einfacher und schneller Verlegung. Durch die perfekte Zusammenarbeit von Soletanche Bachy/Bessac, HOBAS und Buildtek steht der baldigen Inbetriebnahme der Mine nichts mehr im Wege.